Wirksame Kommunikation in Veränderungsprozessen entsteht nicht durch mehr Botschaften, sondern durch Klarheit über das, was tatsächlich im Raum steht.
Aus meiner Erfahrung sind dafür entscheidend:
Klarheit vor Kommunikation
Bevor informiert wird, muss geklärt sein, was sich ändert, warum und mit welchen Konsequenzen. Unklare Entscheidungen lassen sich nicht „gut kommunizieren“.
Timing und Zumutbarkeit
Ehrliche Informationen brauchen den richtigen Zeitpunkt – nicht zu früh, nicht zu spät und nicht beschönigt. Kommunikation darf zumuten, wenn sie Orientierung schaffen soll.
Verstehen statt Überzeugen
Rückmeldungen dienen nicht dazu, Akzeptanz zu erzeugen, sondern zu verstehen, wie Veränderung erlebt wird und welche Spannungen sie auslöst.
Beteiligung mit Verantwortung
Mitarbeitende einzubeziehen heißt nicht, Entscheidungen zu delegieren, sondern Verantwortung dort zu klären, wo Mitgestaltung möglich und sinnvoll ist.
Anerkennung von Belastung und Leistung
Gute Arbeit sichtbar zu machen ist kein „Nice-to-have“, sondern stabilisiert Organisationen in Phasen hoher Unsicherheit.
Zuhören als Führungsaufgabe
Zuhören ist kein Kommunikationsinstrument, sondern Voraussetzung für tragfähige Entscheidungen und glaubwürdige Führung im Wandel.
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